Gemeinsam ist man besser: Im Dezember begann ein neues Kapitel in der Zusammenarbeit, das seit Jahren die Beziehung zwischen der Europäischen Kommission (EG) und dem EMBL aus Heidelberg kennzeichnet. Ein virtuelles Treffen bot ein Diskussionsforum zwischen den beiden Organisationen. Edith Heard, Generaldirektorin des EMBL, und Jean-Eric Paquet, Generaldirektor der EG für Forschung und Innovation, unterzeichneten den Arbeitsplan 2021–22, in dem die Bereiche der Zusammenarbeit für diesen Zeitraum festgelegt sind.

Bezeichnenderweise entspricht der neue Arbeitsplan voll und ganz den synergistischen Zukunftsrichtungen für EMBL und die EG, einschließlich des nächsten wissenschaftlichen Programms von EMBL, Moleküle zu Ökosystemen, das 2022 beginnen soll.

Die Unterzeichnung des Arbeitsplans 2021–22 erfolgt zu einem wichtigen Zeitpunkt sowohl für die EG als auch für das EMBL. Die Kommission konzentriert sich auf den grünen Übergang der EU mit dem Europäischen Green Deal als Eckpfeiler und bereitet die Einführung von Horizon Europe im nächsten Jahr vor. Das jüngste Treffen ermöglichte die Diskussion verwandter politischer Programme zu Schlüsselthemen im Zusammenhang mit globalen Herausforderungen.

Dazu gehören die Erforschung von Ökosystemen auf molekularer Ebene, die Infektionsbiologie und die Mikrobiomforschung sowie der Europäische Klimapakt, der darauf abzielt, Gemeinschaften in Maßnahmen für Klima und Umwelt einzubeziehen. Diese Themen stimmen stark mit den eigenen Nachhaltigkeitsinitiativen und Forschungsrichtungen des EMBL überein.

Nachhaltigkeitsinitiativen und Forschungsrichtungen

Der Zweijahresarbeitsplan zwischen EMBL und der EG legt die Hauptbereiche für die Zusammenarbeit fest. Dazu gehört die Weiterentwicklung des Europäischen Forschungsraums; den Austausch von Erfahrungen und Fachwissen über Forschungsprogramme; Ausbildung und Mobilität von Forschern; Forschungsinfrastrukturen; Verwaltung des geistigen Eigentums; und internationale Zusammenarbeit. Die EG erhielt 1995 auch den Beobachterstatus im EMBL-Rat und nimmt weiterhin an den Ratssitzungen teil.

Zur Unterzeichnung des Arbeitsplans sagte die Leiterin für internationale Beziehungen des EMBL, Plamena Markova: „Die Unterzeichnung des nächsten zweijährigen Arbeitsplans zwischen dem EMBL und der EG kommt für beide Institutionen zu einem sehr wichtigen Zeitpunkt – das EMBL blickt in die Zukunft mit seinem nächsten Programm, Molecules to Ecosystems, und dem Start des neuen EG-Rahmenprogramms Horizon Europe in den kommenden Monaten.

Wir freuen uns, weiterhin gemeinsam an gemeinsamen Prioritäten wie der Mobilität von Forschern und Forschungsinfrastrukturen zu arbeiten und gleichzeitig neue potenzielle Bereiche der Zusammenarbeit zu erkunden und strategische Projekte wie EOSC und das COVID-19-Datenportal zu entwickeln. Der neue Zweijahresarbeitsplan gibt uns den strategischen Rahmen für gegenseitig vorteilhafte Interaktionen. “

 

 

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